Satzung des BdSJ Bezirksverbandes Büren

§1 Name und Sitz
Der Bund der St. Sebastian-Schützenjugend im Bezirk Büren - nachstehend BdSJ Bezirksverband genannt - ist dieSchützenjugend, die sich innerhalb des Bezirkes Büren zusammengeschlossen hat. Der Sitz ist Büren.
Die Anerkennung des Bezirksverbandes und die Festlegung der Grenzen erfolgt durch das Präsidium des Bundes derHistorischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V..Der BdSJ-Bezirksverband Büren ist eigenständiger Rechtsträger und imVereinsregister eingetragen.

§ 2 Gemeinnützigkeit
Der BdSJ-Bezirksverband Büren verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (AO), in der jeweils gültigen Fassung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Mittel des BdSJ-Bezirksverband Büren dürfen nur für die satzungsgemäßen Aufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des BdSJ-Bezirksverband Büren. Es darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck und den Aufgaben des BdSJ-Bezirksverbandes Büren fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 Symbol und Patron des BdSJ

Es gilt als Bezirkslogo:

Darüber hinaus gelten das Kreuz mit Pfeilen und das Diözesanlogo.
Patron des BdSJ-Bezirksverband Büren ist der Märtyrer St. Sebastian.


§ 4 Wesen und Zweck
Aufgabe des BdSJ-Bezirksverbandes Büren ist:

 - die Förderung der Jugend in sozialer, politischer und kultureller Hinsicht gemäß des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG)
 - die Unterstützung, Förderung, Koordination und Interessenvertretung der Arbeit der BdSJ-Ortsgruppen
 - für den Leitsatz des Bundes, der lautet: „Für Glaube, Sitte und Heimat“, einzutreten

Im Sinne dieser christlichen Weltanschauung verpflichtet sich der BdSJ-Bezirksverband Büren
zur Verwirklichung folgender Aufgaben.

1. Bekenntnis des Glaubens durch:
 a) Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Geiste Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen die gleichen Rechte und Pflichten.
b) Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit.
c) Werke christlicher Nächstenliebe.

2. Schutz der Sitte durch:
a) Eintreten für die christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben,
b) Wahrnehmung der Liebe zum Nächsten im täglichen Miteinander,
c) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbestimmung durch den Schießsport.

3. Liebe zur Heimat durch:
a) Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn.
b) tätige Nachbarschaftshilfe,
 c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem des dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels und des Fahnenschwenkens.
d) Heimatpflege und heimatliches Brauchtum.
e) Förderung der musischen und kulturellen Bildung.

 Der BdSJ Bezirksverband Büren bekennt sich zu den Aufgaben des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, Stadtverband/Kreisverband Paderborn. Er erkennt als Mitglied deren Satzung an.

§ 5 Veranstaltungen und Betätigungen
Der BdSJ Bezirksverband Büren verfolgt seine Ziele durch:

a) Jungschützentreffen und Begegnungstreffen
b) Veranstaltungen zur Förderung von Gemeinschaftserlebnissen
c) Pflege jugendgemässer Aktionen, der musischen und kulturellen Betätigung
d) sportliche Betätigung und Wettbewerbe
 e) Pflege des Brauchtums und des althergebrachten Fahnenschwenkens und des historischen Schießspiels, so der Durchführung des Prinzen- und des Schülerprinzenschießens
 f) Pol. Interessenvertretung in den Gremien des BdSJ und des BDKJ und gegenüber anderen Vereinen und Verbänden.

 

§ 6 Mitgliedschaft
Mitglieder des BdSJ Bezirksverbandes Büren sind die Mitglieder der ihm angeschlossenen Ortsgruppen derSchützenbruderschaften, Schützenvereine und Heimatschutzvereine bis zum 24. Lebensjahr. Diese wählen nach demokratischen Grundsätzen ihre Vertreter zum BdSJ-Bezirksverband Büren. Die Mitgliedsbeiträge auf Bundesebene werden vom Bundesjungschützenrat festgesetzt. Unabhängig von diesen bundeseinheitlichen Mitgliedsbeiträgen ist es in allen Ebenen des Diözesanverbandes Paderborn (Diözese, Bezirk, Ort) möglich, eigene Mitgliedsbeiträge oder Umlagen zu beschließen.

 


§ 7 Der Bezirksjungschützenrat (Mitgliederversammlung)

§ 7.1
Der Bezirksjungschützenrat tritt mindestens 1-mal jährlich zusammen. Das Datum der Bezirksjungschützenratssitzung wird von ihm selbst beschlossen. Außerdem muss eine Bezirksjungschützenratssitzung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem 1/5 der Jungschützengruppen unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt. Jede BdSJ-Ortsgruppe ist mit 2 Stimmen im Bezirksjungschützenrat vertreten. Ebenfalls stimmberechtigt ist der Hauptvorstand, der Bezirksbundesmeister oder dessen Vertreter.

Beratende Mitglieder des Bezirksjungschützenrates sind:
- 1 Vertreter des Diözesanverbandes
- der Bezirksschießmeister
- die Ehrenbezirksjungschützenmeister/innen
- die Mitglieder des erweiterten Vorstandes

§ 7.2 Einberufung des Bezirksjungschützenrates
Die Bezirksjungschützenratssitzung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen in Textform unter Angabe von Ort, Zeit und der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis 3 Tage vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§ 7.3 Versammlungsleitung
Der Bezirksjungschützenrat wird vom Bezirksjungschützenmeister, im Verhinderungsfall vom seinem Stellvertreter geleitet.

§ 7.4 Aufgaben des Bezirksjungschützenrates:
a) Wahl und Entlastung des Vorstandes.
Die Amtszeit beträgt 4 Jahre. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
b) Entgegennahme der Berichte.
- Jahresbericht
- Geschäftsbericht
- Bericht der Kassenprüfer
c) Beratung und Beschlussfassung über Aktionen und Programme des BdSJ-Bezirksverbandes Büren
d) Beratung und Beschlussfassung über die Satzung des Bezirksverbandes
e) Beschlussfassung über die Auflösung des Bezirksverbandes

§ 7.5 Beschlussfähigkeit
Die Bezirksjungschützenrat-Sitzung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß geladen wurde und mehr als die Hälfte der Mitglieder des Bezirksjungschützenrat anwesend sind. Wird festgestellt, dass keine Beschlussfähigkeit vorliegt, so hat der Bezirksjungschützenmeister bez. dessen Stellvertreter die Sitzung sofort aufzuheben und kann unter Beibehaltung der Tagesordnung mit einer Frist von 10 Tagen den Bezirksjungschützenrat erneut einzuberufen. Diese Sitzung ist dann in jedem Fall beschlussfähig.

§ 7.6 Stellvertretung
Jedes stimmberechtigte gewählte Mitglied aus den Jungschützengruppen der Vereine kann sich durch ein nicht stimmberechtigtes gewähltes Mitglied dieser Jungschützengruppe vertreten lassen. Dieses ist dann stimmberechtigt. Die Vereinigung mehrerer Stimmen auf ein Mitglied ist nicht zulässig.

§ 7.7 Protokoll
Über jede Sitzung des Bezirksjungschützenrates wird ein Ergebnisprotokoll angefertigt, das vom Geschäftsführer oder Stellvertreter und vom Bezirksjungschützenmeister oder Stellvertreter, zu unterzeichnen ist. Dieses Protokoll enthält die Namen der Anwesenden, der entschuldigt fehlenden Mitglieder, die Tagesordnung, die gefassten Beschlüsse im Wortlaut mit Abstimmungsergebnisse und aller ausdrücklich zum Zweck der Niederschrift abgegebenen Erklärungen. Das Protokoll wird bis zu der nächstfolgenden Bezirksjungschützenratssitzung an die Mitglieder verschickt, oder den Anwesenden vorgelegt. Nachder Bekanntmachung erfolgt die Genehmigung durch die Mitglieder. Werden gegen das Protokoll Einsprüche erhoben, so werden diese sofort behandelt. Sollte keine Einigung erzielt werden, so sind diese als Tagesordnungspunkt auf die nächste Bezirksjungschützenratssitzung zu übernehmen. Auf dieser Sitzung wird endgültig entschieden.


§ 7.8 Beginn der Satzung
Vor Eintritt in die Tagesordnung sind zunächst folgende Angelegenheiten grundsätzlich in nachstehender Reihenfolge zu erledigen und im Protokoll festzuhalten:
- Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung des Bezirksjungschützenrat
- Feststellung der Beschlussfähigkeit

§ 7.9 Beschluss der Bezirksjungschützenratssitzung
Der Bezirksjungschützenrat kann die Beratung der eingebrachten Anträge vertagen und schließen. Der Schlussantrag geht dem Vertagungsantrag vor allen übrigen Anträgen vor.

§ 7.10 Öffentlichkeit
Die Bezirksjungschützenrat-Sitzung ist für Mitglieder des BdSJ öffentlich. Die Öffentlichkeit kann durch Beschluss aufgehoben werden. Personaldebatten und Kassenbericht sind nicht öffentlich.

§ 7.11 Beratungsordnung
Der Vorsitzende hat in der Reihenfolge der Wortmeldungen das Wort zu erteilen. Den Mitgliedern des Bezirksvorstandes ist auch außerhalb der Reihenfolge das Wort zur Sache zu erteilen. Antragsteller und Berichterstatter können sowohl zu Beginn wie nach Schluss der Beratung das Wort ergreifen. Die Redezeit kann vom Vorsitzenden begrenzt werden. Dies kann vom Bezirksjungschützenrat mit Mehrheitsbeschluss aufgehoben werden. Der Vorsitzende kann bei ungebührlichem Verhalten einem Mitglied nach einmaliger Ermahnung das Wort entziehen. Bei weiterem Fehlverhalten kann ein Ordnungsruf erteil werden. Im Wiederholungsfall kann er das Mitglied des Bezirksjungschützenrat des Raumes verweisen und von den weiteren Beratungen an dieser Sitzung ausschließen. Gegen diese Maßnahme des Vorsitzenden ist Widerspruch möglich. Über diesen Widerspruch entscheidet die Mehrheit des Bezirksjungschützenrat endgültig.

 

§ 7.12 Anträge
Durch Anträge wird die Rednerliste unterbrochen. Anträge und Äußerungen dürfen sich nur mit dem Gang der Verhandlung befassen. Diese sind:

- Antrag auf Schluss der Debatte und sofortige Abstimmung
- Antrag auf Schluss der Rednerliste
- Antrag auf Beschränkung der Redezeit
- Antrag auf Vertagung
- Antrag auf Unterbrechung der Sitzung
- Antrag auf Übergang zur Tagesordnung
- Hinweis auf die Geschäftsordnung
Erhebt sich zu dem Antrag kein Widerspruch, so ist dieser Antrag angenommen. Andernfalls ist nach Anhörung eines Gegenredners sofort abzustimmen.

Anträge können nur von Mitgliedern des Bezirksjungschützenrates oder des Bezirksvorstandes gestellt werden. Liegen Änderungsanträge zur Abstimmung vor, so ist über den weitestgehenden zuerst abzustimmen im Zweifel entscheidet der Bezirksvorstand, welcher der weitestgehende Antrag ist. Die Beschlüsse werden mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst, Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Antrag eines stimmberechtigten Mitgliedes des Bezirksjungschützenrates oder des Bezirksvorstandes muss geheim abgestimmt werden.

§ 7.13 Persönliche Erklärung
Nach Beschluss der Beratung eines Tagesordnungspunktes oder nach Beendigung der Abstimmung kann der Vorsitzende das Wort zu einer persönlichen Bemerkung oder Erklärung erteilen. Durch die persönliche Erklärung oder Bemerkung erhält der Redner die Gelegenheit, Äußerungen, die in Bezug auf seine Person gemacht wurden, zurückzuweisen, eigene
Ausführungen richtig zu stellen oder seine Stimmabgabe zu begründen. Eine Debatte über die persönliche Erklärung findet nicht statt.

 

§ 8 Der Bezirksvorstand
Der BdSJ-Bezirksverband Büren wählt nach demokratischen Regeln einen eigenen Vorstand auf Grundlage der Satzung und Geschäftsordnung. Der Bezirksvorstand gliedert sich in Hauptvorstand und erweiterten Bezirksvorstand.

Dem Bezirksvorstand im Sinne §26 BGB gehören an:
- Bezirksjungschützenmeister/in
- Schatzmeister/in
- Geschäftsführer/in
- 1. stellvertr. Bezirksjungschützenmeister/innen

Der BdSJ-Bezirksverband Büren wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Mitglieder des Bezirksvorstandes im Sinne §26 BGB vertreten.

Dem erweiterten Bezirksvorstand gehören an
- der Bezirksvorstand im Sinne §26 BGB des BdSJ Bezirksverband Büren
- Bezirkspräses oder die geistliche Begleitung
- 2. stellvertr. Bezirksjungschützenmeister/innen
- stellvertr. Schatzmeister/in sofern benannt
- stellvertr. Geschäftsführer/in sofern benannt
- und 2 Beisitzer/in für den Schießsport
- und 2 Beisitzer/in für das Fahnenschwenken

weitere Beisitzer/innen sind wählbar.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Beendigung der Wahlperiode aus, so erfolgt eine Nachwahl für den Rest der Amtszeit.

§ 8.1 Aufgaben des Bezirksvorstandes
Der Vorstand vertritt den BdSJ-Bezirksverband nach innen und außen. Insbesondere im Bezirk, in der Diözese und in den Gremien des BDKJ auf Kreisebene. Er leitet den Bezirksverband entsprechend dem BdSJ-Statut und sorgt für eine ordnungsgemäße Finanzführung, ausreichende Schriftführung und die politische Interessenvertretung.

Der Bezirksvorstand wählt aus seiner Mitte die Mitglieder/innen
- des Bezirkes im Diözesanjungschützenrat
- zur Vertretung beim BDKJ
- der/die Kandidat/in für die Vertretung im Trägerwerk des BdSJ-Diözesanverbandes Paderborn e.V.. Dieser wird dem Diözesanjungschützenrat zur Wahl vorgeschlagen.

 

§ 9 Einrichtung von Ausschüssen und Arbeitskreisen
Der BdSJ-Bezirksverband Büren kann für die Wahrnehmung fachspezifischer Aufgaben Ausschüsse und Arbeitskreise einrichten. Diese sind den Organen des BdSJ-Bezirksverbandes rechenschaftspflichtig. Ausschüsse und Arbeitskreise können zeitlich befristet eingerichtet werden.



§ 10 Delegation von Funktionen
 Der BdSJ-Bezirksvorstand unterstützt die Eigenständigkeit der BdSJ-Ortsgruppen. Wenn die Mitgliederzahlen einer BdSJ-Ortsgruppe eine eigenständige Jugendarbeit erschweren, kann auf Wusch der betroffenen Ortsgruppe die Vertretung an den BdSJ-Bezirksvorstand übergehen. Alle Rechtsgeschäfte werden dann über den BdSJ-Bezirksvorstand abgewickelt.



§ 11 Geschäftsordnung
Der BdSJ-Bezirksverband Büren gibt sich eine Geschäftsordnung.



§ 12 Anerkennung des Bundesstatutes
Der BdSJ-Bezirksverband Büren erkennt das Statut des BdSJ-Diözesanverbandes Paderborn und das BdSJ-Bundesstatut an. Ebenso wird das Statut des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. anerkannt.



§ 13 Misstrauensanträge
Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Satzung, sowie die Aufgaben und Ziele des BdSJ-Bezirksverbandes Büren besteht die Möglichkeit gegen einen jeden der gewählten Mitglieder des Vorstandes einen Misstrauensantrag zu stellen. Ein solcher Antrag muss mit der schriftlichen Einladung zur Mitgliederversammlung mit Begründung zur Kenntnis gebracht und in die Tagesordnung aufgenommen werden. Wird ein Misstrauensantrag in einer Sitzung gestellt, so kann in der gleichen Sitzung nicht über diesen Antrag abgestimmt werden. Es ist hierzu eine neue Sitzung einzuberufen, in der der Misstrauensantrag zur Tagesordnung gestellt werden muss. Der Misstrauensantrag muss an die Kandidatur von mindestens einem Bewerber gebunden sein. Zustimmung zum Misstrauensantrag bedeutet gleichzeitig Neuwahl; zur Neuwahl ist die Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Wird diese Mehrheit erreicht, so gilt diese Wahl bis zum Ende der Wahlperiode.

 


§ 14 Änderung der Satzung
Die Änderung der Satzung des BdSJ-Bezirksverbandes Büren beschließt die Mitgliederversammlung mit der 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Vor der Abstimmung hat der Versammlungsleiter das erforderliche Quorum bekannt zu geben.

 

§ 15 Schlussbestimmungen
Im Falle der Auflösung, der Aufhebung und bei Wegfall des gemeinnützigen Satzungszweckes des BdSJ Bezirk Büren fällt das vorhandene Vermögen an den BdSJ Diözesanverband Paderborn mit der Auflage, dass die Barmittel ausschließlich undunmittelbar kirchlichen, mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden. Die Sachwerte sind zu archivieren. Bei Wiedererrichtung eines neuen BdSJ Bezirk Büren mit gleicher Zielrichtung, wie die des BdSJ Bezirk Büren, könnten die Sachwerte nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung, übergeben werden.



§ 16 Schiedsgericht
Streitigkeiten zwischen dem Bezirksverband und den Mitgliedern sowie den Mitgliedern untereinander, sollen vom Bezirksvorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist das Schiedsgericht beim Bund der HistorischenDeutschen Schützenbruderschaften anzurufen. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht, sich direkt an das Schiedsgericht desBundes zu wenden. Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. in der Fassung vom 19.3.2000 ist Bestandteil der Satzung des Bezirksverbandes und für diesen und dessen Mitglieder verbindlich.

 

Die Satzung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung am 29.01.2013 in Kraft.